Die Initiative

Das Österreichische Gesundheitssystem steht vor nie dagewesenen Herausforderungen: Während die Bevölkerung stetig wächst, wir alle älter werden und die chronischen Erkrankungen ansteigen, kommt die Gesundheitspolitik mit den gestiegenen Anforderungen nicht mehr zurecht.

Zur nachhaltigen und langfristigen Sicherstellung der Versorgung aller Menschen in Österreich, muss die Politik – in Kooperation mit der Ärzteschaft – rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um unser solidarisches Gesundheitssystem zu sanieren und aufrecht zu erhalten. Sozialgerecht für die Bürger und leistungsgerecht für die Ärzte.

„Ohne Ärzte geht´s nicht“ ist eine klare Botschaft für unsere nächste Regierung, dem drohenden Ärztemangel zu begegnen, die wohnortnahe Versorgung nicht nur über gesetzlich verordnete Zentren, sondern über eine echte Stärkung der Hausärzte auszubauen und Ärzte rechtzeitig in die gesundheitspolitischen Entscheidungen einzubinden.

Fakten & Forderungen

Drohenden Ärztemangel beheben!

60 Prozent der Kassenärzte gehen in den nächsten 10 Jahren in Pension. Schon jetzt finden sich für 70 Kassenarzt-Praxen keine Ärzte, und es fehlt der Nachwuchs: Jeder dritte Absolvent eines Medizinstudiums will ins Ausland gehen, nur zwei von 100 Medizinstudierenden wollen Hausärzte werden.

Deshalb braucht Österreich ...

  • attraktive und vielfältige Arbeitsbedingungen - z.B. Anstellungsmöglichkeit Arzt-bei-Arzt - für niedergelassene Ärzte
  • Förderung von Praxisgründungen durch Bund, Länder und Krankenkassen
  • bessere Ausbildungs-Bedingungen, Ausbau und Finanzierung von Lehrpraxen

Fakten & Forderungen

Das Primärversorgungs-Gesetz reparieren!

Zentren, wie das neue Gesetz sie vorschreibt, sind eine echte Bedrohung für die wohnortnahe Versorgung. Denn sie bedeuten nicht nur längere Wege zum Arzt, oft werden sie auch den Verlust des Vertrauensarztes und das Ende der freien Arztwahl bedeuten. Außerdem kosten Zentren mehr Geld als Arztpraxen, wie wir sie kennen – und das bei fragwürdigem Nutzen.

Deshalb braucht Österreich ...

  • echte wohnortnahe Versorgung statt Zentralisierung per Gesetz
  • 1.300 zusätzliche Kassenarzt-Praxen zur Entlastung der Spitäler
  • einen wirksamen Ausbau der landärztlichen Angebote

Fakten & Forderungen

Mehr ärztliche Kompetenz in die Politik!

Ärzte kennen die Bedürfnisse ihrer Patienten. Sie können am besten beurteilen, ob geplante Gesundheitsreformen praxistauglich und vor allem für Patienten nützlich sind. Trotzdem bemüht sich die Politik, Ärzte aus Entscheidungs-Prozessen auszugrenzen. Die Folgen sind lange Wartezeiten, Leistungsdeckelungen, zeitraubende Bürokratie, etc. Fazit: Unser Gesundheitssystem ist in internationalen Analysen wie dem Euro Health Consumer Index zwischen den Jahren 2007 und 2016 vom ersten auf den 10 Platz zurückgefallen.

Deshalb braucht Österreich ...

  • mehr ärztliche Mitsprache bei gesundheitspolitischen Plänen und Entscheidungen
  • eine Patienten-orientierte Medizin statt Sparkurs, Bürokratie und Zentralismus
  • ein höheres Gesundheitsbudget für eine wachsende und älter werdende Gesellschaft

Impressum

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber, Herausgeber und Eigentümer: Österreichische Ärztekammer (ÖÄK), 1010 Wien, Weihburggasse 10-12, vertreten durch den Präsidenten Dr. Thomas Szekeres, Telefon: +43-1-51406-0; E-Mail: post@aerztekammer.at, http://www.aerztekammer.at

Aufsichtsbehörde: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

Tätigkeitsbereich und Blattlinie: Interessenvertretung

Kundmachung der ÖÄK gemäß §13 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (618.5KB)

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